Lege das Handy in einen anderen Raum, blicke hin, stell offene Fragen. Zehn ungeteilte Minuten können Nähe schaffen, die stundenlanges Nebeneinandersitzen nicht erreicht. Vereinbare Ritualzeiten für Austausch. Spüre, wie Verständnis und Vertrauen wachsen. Teile eine kleine Geschichte darüber, wie ein konzentriertes Gespräch eure Verbindung spürbar vertieft hat.
Schreibe jeden Abend drei kurze Sätze: wofür du heute dankbar bist, was gut lief und was du morgen freundlich angehst. Diese Praxis richtet Aufmerksamkeit auf Fülle statt Mangel. Nach einigen Wochen verändert sich dein Blick. Veröffentliche freiwillig eine Auswahl und inspiriere andere, ihr eigenes, realistisch schlichtes Protokoll zu beginnen.
Teile Wissen, Zeit oder Gegenstände, die ungenutzt bleiben. Leihen, tauschen, spenden – jede Weitergabe ist ein Statement gegen Überfluss und für Gemeinschaft. Achte auf Bedürfnisorientierung und Würde. Erzähle, welche Weitergabe dich besonders berührt hat und welche Strukturen in deiner Stadt das Miteinander stärken. So wird Einfachheit zu gelebter Solidarität.